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Jessica im September - ein Brief der Pflegefamilie PDF Drucken E-Mail
Samstag, 6. September 2014

Anfang September 2014

Vor über 8 Monaten hat die Transplantation stattgefunden und nun jährt sich die große Spendenaktion hier in Spandau bald das erste Mal.

 

Am Tag der Transplantation waren wir sehr nervös. Alles ging gut, aber Jessica ging es von diesem Tag an immer schlechter und wir können es heute kaum mehr glauben, wie schlecht es ihr noch bis Ende Januar ging. Obwohl die Schwestern und Ärzte auf der Station 39 sich nach Kräften bemühten ihr Erleichterung zu verschaffen, ging es ihr wirklich elend.  

Am 09. Februar konnten wir nach 70 Tagen das Krankenhaus endlich verlassen. Von da an ging es langsam aber sicher bergauf. Am deutlichsten sah man es an den Haaren. Aus einem dunklen Schatten wurden mit der Zeit schöne Locken, um die sie oft beneidet wird. Jessica lernte wieder zu laufen, zu essen, zu trinken und machte täglich Fortschritte. Sie hatte täglich Physiotherapie, auf die sie sich immer freute und auch ihre Hauslehrerin sorgte mit großem Engagement dafür, ihr die Zeit zu versüßen. Trotzdem wurden uns allen die 200 Tage der Quarantäne-Zeit recht lang. Wir sehnten die für die Zeit danach bewilligte Reha sehnlichst herbei und genossen diese 4 Wochen dann auch von ganzem Herzen. Alle Mitarbeiter auf der Katharinenhöhe im Schwarzwald haben ihr Bestes gegeben, uns eine gute und erholsame Zeit zu bereiten und es ist ihnen wirklich gelungen. Sport, Entspannung, Gespräche, nette Menschen und ein tolles Angebot machten diese Zeit zu einem wertvollen Erlebnis. In den Wochen danach haben wir viel von dem nachgeholt, auf das wir alle aber insbesondere Jessica so lange verzichten mussten. Fahrrad fahren, Eis essen gehen, Kino, Restaurant, schwimmen, klettern und vieles mehr. Jessica genießt die wieder gewonnenen Freiheiten nach Herzenslust.

Jetzt können wir gestärkt nach vorne blicken. Jessica geht wieder zur Schule. Das ist schon bewegend Ein großer Dank gilt der Wolfgang Borchert Schule, die Jessica in diesem Jahr sehr unterstützt hat und ihr nun den Wiedereinstieg so leicht wie möglich machen will. Wir alle freuen uns über die Normalität, die jeden Tag ein wenig mehr Einzug bei uns hält.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt, uns gute Gedanken geschickt und für Jessica gebetet haben. Ohne diese Hilfen wäre uns die Zeit sicher noch viel schwerer geworden.

 

Jessicas Pflegeeltern 

 
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